Die vier noch eigenständigen Kirchengemeinden in Wesel mit ihren neun Kirchen werden im Mai 2013 zu einer großen, neuen Kirchengemeinde zusammengelegt. Von August 2011 bis Mai 2013 bilden sie eine Seelsorgeeinheit. Für diesen Zeitraum war es nötig, übergangsweise eine Wort-Bildmarke zu entwickeln, um hinsichtlich verschiedener Publikationen (Formatvorlagen für die pfarrliche Korrespondenz, Informationsflyer, Plakate usw.) eine gemeinsame Identität mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Wort-Bildmarke wurde vom leitenden Pfarrer und mir gemeinsam entwickelt. Die wichtigen Kriterien bei der Entwicklung waren

  • Nachzeichnung des christlichen Kreuzes
  • Die Namen aller neun Kirchenpatrozinien sollen gleichberechtigt vorkommen
  • Hohe Variabilität und hoher Wiedererkennungswert

Die Wort-Bildmarke sieht wie folgt aus (Klick zum Vergrößern)

Die Wort-Bildmarke setzt sich aus vier rechteckigen Elementen zusammen. Durch die Anordung von Schriftzug und den drei Rechtecken/Quadraten entsteht eine kreuzförmige Leerstelle. Die Namen der Kirchengemeinden tauchen in unregelmäßiger Reihenfolge auf im quadratischen Element und im hochrechteckigen Element auf. Die Anordnung der Namen ist fragmentarisch, additiv.

Die Wort-Bildmarke wurde zunächst für Briefvorlagen konzipiert. Das graue Quadrat oben rechts stößt bis an die Papierkante (Bildauswärtsbewegung). Die rechtsbündige Anordnung in diesem Blog zeigt diese Effekt nur unzureichend.

Nach Erscheinen des ersten, neuen gemeinsamen Pfarrbriefs mit dem Titel „SeitenSchiff“ wurde für die gesamte Korrespondenz in der Seelsorgeeinheit die Schriftart DIN-Regular als Hausschrift übernommen. Der Schriftzug in der Wort-Bildmarke (Helvetica) bleibt von dieser Änderung unberührt.

Die wöchentlichen Informationsflyer der unterschiedlichen Kirchengemeinden erfahren im Laufe der Zeit eine visuelle Optimierung. Aus „Blickpunkt aktuell“ (St. Johannes) und „Sonntagsgruß“ (Innenstadtgemeinden) entstand der „SonntagsBlickpunkt“. In St. Antonius existiert nach wie vor die „KirchenInfo“.

Die Kombination aus Fettdruck und Normaldruck innerhalb des Begriffs „SonntagsBlickpunkt“ beruht auf Vorlagen im Pfarrbrief „SeitenSchiff“ durch den Dialog-Verlag Münster.

Für die Innenseiten der Informationsflyer mussten die Informations-Bereiche der einzelnen Kirchen mit klaren Markierungen versehen werden, damit die Lesenden die für ihren Kirchturm bedeutsamen Infos schnell erfassen können. Da es zu aufwändig gewesen wäre, aus den Silouhetten der neun Kirchtürme eigene Icons zu entwickeln, wurde in Anlehnung an die Quadratform eigenständige Wort-Bildmarken kreiert. Jedes Quadrate kennzeichnet den jeweiligen Kirchturm durch die Nennung des Patroziniums (sankt johannes) und des dazugehörigen Ortsteils (bislich). Durch die ausschließliche Verwendung kleiner Buchstaben und das Ausschreiben des üblichen Kürzels „st.“ zu „sankt“ (denn wer kann heute noch genau sagen, was „st.“ zu bedeuten hat?) erscheinen die Wort-Bildmarken eher wie Grafiken.

Wort-Bildmarken für die Standorte der einzelnen Kirchen

Innenseite des wöchentlichen Info-Flyers mit den Wort-Bildmarken:


Anwendung des Logos in einem Informationsflyer:

Die Variabilität des temporären Logos zeigen exemplarisch folgende Plakatentwürfe:

Maiandachten 2012


Plakat-Entwurf: Kanaten-Gottesdienst im September 2012 (Dass das Design an die Gestaltung der ECM-Plattencover angelehnt ist, lässt sich nicht verleugnen…)

 

Alle Entwürfe sind urheberrechtlich geschützt!

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